„Kommt! Bringt eure Last“
30. März 2026
Eindrücke vom Weltgebetstag am 6. März 2026 in Voltlage

In diesem Jahr haben uns die Christinnen aus Nigeria an ihrem Glauben teilhaben lassen.
Dieses vielfältige Land umfasst unterschiedlichste Regionen mit reichen Bodenschätzen, trockenen Weiten, großen Städten, Landwirtschaft, ca. 230 Millionen Menschen aus 250 Ethnien mit je eigenen Sprachen. Dazu kommen die verschiedenen Religionszugehörigkeiten zum Islam (ca. 50–55 %) im Norden und in Teilen des Südwestens und verschiedener christlicher Kirchen (ca. 40–48 %) vor allem im Süden und Südosten des Landes.
Die andere Seite des Lebens besteht oft aus Armut, Gewalt der Terrorgruppen, Korruption, Arbeitslosigkeit, fehlender Schulbildung vor allem der Mädchen, die meist möglichst früh verheiratet werden und schwerer körperlicher Arbeit.
Die nigerianischen Christinnen haben uns erzählt, wie ihr Glaube für sie ihr Leben prägt und erleichtert. Da ist z.B. Beatrice, 28 Jahre alt, Witwe, alleinerziehend. Durch den Tod ihres Mannes verlor sie ihren Platz in der Gesellschaft und ihr Einkommen. Sie fand ein Hilfsprojekt, dass von Witwen für Witwen gegründet worden war. Mit dieser gegenseitigen Unterstützung und ihrem geteilten Glauben fand sie wieder einen Platz für sich und ihre Kinder.
Oder da ist Jato, die aus Angst vor der Terrorgruppe Boko Haram ihre Tochter am liebsten nicht in die Schule gehen lassen würde. Auch ihre Tochter könnte ein Opfer der Entführungen durch diese Terrorgruppe werden. Jatos Gebet und ihr Bemühen, nicht Hass sondern Liebe zu leben, geben ihr die Kraft, ihrer Tochter den Schulbesuch zu ermöglichen.
Lagos ist eine der großen Städte an der südwestlichen Küste Nigerias. Dort lebt Blessing und erlebt die große Schere zwischen Reichtum und Armut. Die Regierung scheint sich nur um sich selbst zu kümmern. Und einige Familien können sich nicht einmal einen Sack Reis leisten, obwohl er zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Ihre Nachbarin konnte sich mit einer kleinen Seifenproduktion ein kleines Gewerbe aufbauen. In allen ihren Nöten findet sie immer wieder Beweise für Gottes Treue.
Vielleicht stimmen diese Frauen in unseren Chor mit ein, wenn wir dieses nigerianische Lied singen: „Chineke, Chinekemo i diri m´u ma idiga ban we“ – „Gott, du meine Stärke und meine Kraft.“
Nach dem Gottesdienst konnten wir wieder in gemütlicher Runde den Abend bei leckeren Speisen und Getränken ausklingen lassen.
Ihnen allen herzliche Grüße vom Weltgebetstag,
Ihre Cornelia Elm

Die Kirchengemeinde St. Laurentius in Neuenkirchen möchte die Familie in diesem Jahr in den Vordergrund stellen. Dazu gibt es ein vielfältiges Programm mit Angeboten für Groß und Klein. Unsere Aktion will Familie ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit rücken. Wir wollen gemeinsame Zeit miteinander verbringen, Erlebnisse fördern, Gemeinschaft und Zusammenhalt stärken, Freude bringen. Vor allem unsere Wertschätzung deutlich machen.

Am 05.03.2026 konnte im Dekanatsprozess ein wichtiger allererster Meilenstein erreicht werden. Die gewählte Steuerungsgruppe, vertretend für das Dekanat, und die Bistumsleitung, vertretend durch Dr. Yvonne von Wulfen, (Leiterin des Bischöflichen Personalreferates), Dr. Fabian Sandkühler (stellv. Seelsorgeamtsleiter) und Timo Brunsmann (Leiter der Abt. Kirchengemeinde), haben den Kontrakt für den Dekanatsprozess unterschrieben. Wichtig: Im Kontrakt gibt es keine inhaltlichen Vorentscheidungen, sondern er hält die “Spielregeln” des Prozesses fest. Der Kontrakt beschreibt die geplante Struktur und die Arbeitsweisen im Dekanatsprozess. Nun wird es für uns alle sehr konkret: Es beginn die Suche nach Menschen, die in Arbeitsgruppen mitarbeiten möchten! Aufgabe der Arbeitsgruppen: Austausch über das Thema mit anderen in der AG Erarbeitung von Ideen, Konzepten und Lösungsvorschlägen, über die die Gremien/das Bistum entscheiden werden Mitwirkung in Arbeitsgruppen: Motivation für weitreichende und nachhaltige Veränderungen im Dekanat zu den Themen der AGs verbindliche Mitarbeit gesucht: regelmäßige Treffen ca. alle 4-6 Wochen oder an ca. 2 WE in der Arbeitsphase, über ca. 1,5 Jahre Folgende Arbeitsgruppen werden gegründet: Auf Dekanatsebene (jede Gruppe wird insgesamt 1x gegründet!) AG „Engagement fördern & stärken“ AG „Gremien & Verwaltung“ AG „(Glaubens-)Gemeinschaft sein“ AG „Jugend“ AG „Sakramente & Rituale“ AG „pastorales Personal” Auf regionaler Ebene (jede AG wird pro Region 1x gegründet!) Nicht alle Themen können sinnvoll auf Dekanatsebene besprochen werden. Für diese Themen gibt es eine regionale Arbeitsebene. AG „Trauerpastoral & Beerdigungsdienst, Menschen in Krisen begleiten“ AG „Glaube in Lebensphasen, Menschen im Leben begleiten“ AG „Liturgie“ AG „Kirche in der Gesellschaft, Sozialpastoral, regionaler Schwerpunkt“ AG „Gebäude” & Austauschgruppe “Finanzen” Die Regionen sind: PG Bohmte-Hunteburg-Lemförde und PG Ostercappeln Pfarrei Bramsche, PG Wallenhorst und PG Belm & Icker PG Fürstenau, PG Merzen-Neuenkirchen-Voltlage, PG Artland, PG Hasegrund und PG Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp Eine Anmeldung zu den Arbeitsgruppen ist möglich über folgenden Link: www.eveeno.com/508799078 , per E-Mail an m.revermann@bistum-os.de oder im Pfarrbüro. Weitere Informationen zum Dekanatsprozess sind hier zu finden.

Am 1. Februar 2026 veranstaltete die Kolpingsfamilie Merzen bei herrlichem Winterwetter ihre traditionelle Winterwanderung mit anschließendem Grünkohlessen . Zwar lagen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, doch der Himmel zeigte sich den ganzen Tag über klar und strahlend blau. Trockenes Wetter, ein leichter Wind und winterliche Kälte sorgten für beste Bedingungen für einen gelungenen Ausflug in die Natur. Am späten Nachmittag machte sich die Gruppe auf den Weg durch das schöne Merzener Land. Die Route führte unter anderem durch neue Siedlungsgebiete und bot viele Gelegenheiten für Gespräche und gemeinsames Genießen der winterlichen Landschaft. Da der Schnee stellenweise zu glattem Eis gefroren war, war zwar Vorsicht geboten – dennoch erreichten alle Teilnehmenden wohlbehalten das Ziel. Einen ersten kurzen Halt gab es am St.-Franziskus-Haus , wo sich die Wandergruppe bei heißen und kalten Getränken stärken konnte. Ein weiterer, längerer Zwischenstopp führte die Teilnehmenden anschließend in die neue Turnhalle , die nicht nur eine willkommene Gelegenheit bot, sich aufzuwärmen, sondern auch zur Besichtigung der neuen Halle genutzt wurde. In der Turnhalle wurden dann mit viel Spaß und guter Laune die neuen Grünkohl-Majestäten ermittelt. Zwei Spiele sorgten für Spannung: Bei einer Schätzfrage galt es, das richtige Jahr eines Ereignisses aus einem Kartenspiel möglichst genau zu erraten. Beim anschließenden Würfelspiel wurde mit drei Würfeln und drei Würfen um die höchste Augenzahl gewetteifert. Besonders die Schätzrunde lockte immer wieder neugierige Mitratende an den Tisch und sorgte für viel Unterhaltung. Am Ende stand fest: Renate Westendorf darf sich nun Grünkohlkönigin 2026 nennen – eine verdiente Siegerin, die in beiden Disziplinen überzeugte. Den Abschluss fand die Veranstaltung im Gasthaus Dückinghaus , wo ein reichhaltiges Buffet mit Grünkohl, Würstchen und kräftigen Bratkartoffeln auf die Wandergruppe wartete. Das leckere Essen war die perfekte Belohnung nach der winterlichen Tour und sorgte für rundum zufriedene Gesichter. Die Kolpingsfamilie Merzen blickt auf einen gelungenen Tag zurück, der Bewegung, viel Gemeinschaft und Genuss auf schöne Weise miteinander verbunden hat – und freut sich bereits auf die nächste gemeinsame Wanderung Treu Kolping. Auf dem Bild sind v.l.n.r. der 1. Vorsitzender Thomas Hüllemeyer, Grünkohlkönigin Renate Westendorf mit ihrem Mann und unserem Präses Hubert Bischof.

Sarah Brendel (Jg. 1976) ist in Hannover geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Norddeutschland. Sie ist Musikerin, Buchautorin und Gründerin mehrerer kreativer und sozialer Projekte. Mit ihrer Musik, ihren Texten und ihrem sozialen Engagement setzt sie sich seit vielen Jahren für Menschen am Rand der Gesellschaft ein – etwa durch Gefängniskonzerte, Arbeit mit Geflüchteten und künstlerische Initiativen für Kinder. Bekannt wurde sie durch ihre poetischen Songs zwischen Folk, Indie und Pop, ihre eindrückliche Stimme und ihre Fähigkeit, in Wort und Musik tiefe, echte Geschichten zu erzählen. Aktuell ist sie mit ihrem ersten Buch „Das Kleinste ist nicht zu klein“ Mein Lebensweg mit Gott und Menschen (erschienen beim SCM Verlag) unterwegs auf Lesetour. Darin erzählt sie autobiografisch und einfühlsam von persönlichen Aufbrüchen, von Hoffnung in dunklen Zeiten – und von Begegnungen mit Menschen, die übersehen werden – doch das Leben auf besondere Weise zum Leuchten bringen. Wer Sarah Brendel erlebt, begegnet einer Künstlerin, die nicht nur erzählt – sondern etwas weitergibt, das bleibt. Schon heute lädt der Pfarrgemeinderat von Neuenkirchen ganz herzlich zu diesem besonderen Abend ein! Save the Date!

Unter dem Motto "St. Lambertus in Bewegung - 150 Jahre gemeinsam unterwegs" lädt dir Kirchengemeinde zu einem ganzen Jubiläumsjahr ein. Es gibt viele, abwechslungsreiche Aktionen und Angebote, die von einzelnen kirchlichen Vereinen und Verbänden vorbereitet werden. Ein Highlight soll dabei am 20. September ein Pfarrfest werden, bevor das Jubiläumsjahr am 14. November mit einem Festgottesdienst endet.

